Straßenkinder in Brasilien brauchen unsere Hilfe

Es braucht nicht viel um Straßenkinder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Es braucht nicht viel um Straßenkinder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Vor ein paar Tagen sprach mich Bruno an. Er wolle nur kurz mit mir sprechen. Ich blieb auf dem Weg zu meinem Haus stehen und fragte ihn, um was es denn ginge. Er schaute mich etwas verlegen an und fing an zu stottern: „Wissen sie. Als ich hier angekommen bin, hatte ich so meine Zweifel. Auf der Straße habe ich viele schlechte Sachen gemacht. Doch ich habe mich hier im Nazareno-Dorf selbst beobachtet und merkte, dass ich fähig bin, mich zu bessern. Ich war ganz schön erstaunt und stolz auf mich selbst. So sage ich heute sehr wenig schlimme Schimpfwörter, ganz im Gegensatz zu früher. Und wissen sie, ich wollte mich dafür bei ihnen von Herzen bedanken.“

Seine Lebensgeschichte fängt er mit den Worten an: „Ich habe mich nie wohl zu Hause gefühlt. Das liegt wohl daran, dass es keinen Zusammenhalt in meiner Familie gibt. Jeder kümmert sich nur um sich selbst. Weil ich immer Hunger hatte, bin ich zur Straße gegangen. Dort schlief ich einfach auf dem Boden, wenn ich keine Pappe gefunden hatte. Auf der Straße habe ich nicht so viel gehungert, wie bei mir zu Hause. Drogen wollte ich nicht nehmen. Nur rauchte ich Zigaretten. Meine Freunde auf der Straße klauten und wollten mich zwingen, Schusterleim zu schnüffeln. Ich wollte aber nicht. Ab und zu habe ich meinen Bruder, Roberson, auf der Straße getroffen. Der lebte schon länger da und ist jetzt 14 Jahre alt.




Weitere Filme...

 

 

News

Maria Rosemeyer verstorben











Die Mutter der Gründer des Kleinen Nazarenos, Bernd und Werner Rosemeyer, verstarb am Freitag, dem...

Sponsored Walk 2010 Humboldt Gymnasium Köln











Die Jahrgangstufe 5 des Humboldt Gymnasiums in Köln hat einen Sponsored Walk 2010 veranstaltet.