Neuigkeiten vom Kleinen Nazareno

Der nationalen Kampagne „Kinder gehören nicht auf die Straße", die vom Verein „Der kleine Nazareno" Ende 2005 im brasilianischen Senat ins Leben gerufen wurde, haben sich schon über 200 Organisationen, die in Brasilien in den verschiedenen Bundesländern mit Straßenkindern arbeiten, angeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

 

 1. "Ich möchte Taxifahrer werden"

2. Kampagne „Kinder gehören nicht auf die Straße"

3. "Kindsein im Dschungel der Straße"

4. Kurznachrichten

5. Grußworte von Bernardo

 

1. "Ich möchte Taxifahrer werden"

(erzählt von Isaías)

Die Hütte, in der wir lebten, war einfach und bescheiden: ein einziger Raum. Dort lebte der Rest meiner Familie, meine Mutter und ihre 8 Kinder. Es gibt dort keinen Straßennamen und keine Hausnummer. Das lohnt sich wohl nicht.

Meine Oma war genau wie all die anderen Frauen. Sie meinte, ich sei zu frech und sie wollte mich nicht haben. Meine Mutter wollte mich auch nicht haben. Sie ist schon 3 Mal verheiratet gewesen. Vom Ersten hatte sie ein Kind. Der Zweite war mein Vater und ist 2001 an Alkoholismus und wegen seines Rauchens gestorben. Wegen des dritten Ehemanns meiner Mutter, der auch gestorben ist, lebte ich auf der Straße. Ich weiß nicht wie er starb, und möchte es auch nicht wissen. Noch heute habe ich Albträume. Ich kann mich nicht mehr an die Träume erinnern. Ich weiß nur, dass sie sehr schlecht waren und ich immer erschrocken aufwachte. Ich habe eine Narbe auf der Stirn. Als mein Stiefvater mich schlug, bin ich hingefallen. Meine Mutter rief immer: „Hör auf, hör auf!" Sie rief nur, hat mich aber nicht verteidigt. Sie musste sich ja auch noch um die anderen Kinder kümmern. Mein Stiefvater bezahlte die Milch. Ich mochte es nicht, zu ihm „Stiefvater" zu sagen. Stiefvater hat ja was mit Vater zu tun und Vater kommt mir nicht über die Lippen. Meine Schwester, die nicht meine richtige Schwester ist, hat ihn mal geschlagen. Sie war damals schwanger. Ich glaube, das Kind ist jetzt schon geboren. Einmal hat sie mit Steinen nach ihm geworfen. Kein einziger hat ihn getroffen. Eines Tages waren meine Schwester, einige Freunde und ich zu Hause, als Polizisten kamen und die Tür aufbrachen. Wir mussten uns an die Wand lehnen. Meine Schwester sagte, Polizisten dürften keine Minderjährige schlagen. Ein Polizist erwiderte, sie dürften, es sei jetzt erlaubt. Zuerst schlugen sie die Großen und dann die Kleinen. Sie haben viel geschlagen, dann gingen sie weg.

Um die Wahrheit zu sagen: Auf der Straße habe ich gestohlen. Nicht, um Essen zu kaufen, sondern für Klebstoff. Essen gab es auf der Straße mehr als zu Hause und stehlen war leicht. Der Diebstahl verlief so: Caipora half uns, über die Mauern eines Hauses zu springen. Wir gingen ins Haus hinein, öffneten die Schubläden und nahmen alles raus. Caipora war 18 Jahre alt und nutzte viele Kinder als Diebe. Oft musste ich auf die anderen Kinder aufpassen. Alle konnten nicht gleichzeitig schlafen. Einer musste Wache schieben, um die anderen aufzuwecken, wenn Polizei im Anmarsch war. Caipora entschied, wer schlafen durfte und wer nicht. Ich täuschte Caipora oft. Eines Tages hat er mir 4 Reais gegeben, um eine Droge, die aus Paraguay kommt, zu kaufen. Diese kostete 2 Reais. Ich ging und besorgte die brasilianische Variante, die nur 1 Real kostete. Das übrige Geld habe ich eingesteckt. Caipora merkte nicht, dass ich ihn betrogen hatte. Er ist wirklich stockblöd. .Sonst habe ich Müll gesammelt und verkauft. Viele Kinder, die auf der Straße leben, haben Angst um ihr Leben. Ich hatte keine Angst, denn was hatte ich schon zu verlieren? Nur am Anfang hatte ich große Furcht. Mir tat es gut, wenn ich Leute traf, die mich als Menschen behandelten und nicht als bösen Jungen oder wie einen Penner. Wir liefen in der Gegend herum, als ein gutherziger Mann zu uns kam. Er gab mir und meinem Freund zu essen und schenkte uns ein Laken, in das wir uns einwickeln konnten. Es tat so gut. Ich habe dann besser auf dem Bürgersteig geschlafen.

Wir haben ein Spielzeug gestohlen, besser gesagt, mein Freund stahl es. Er war Neuling auf der Straße und hat ein wertloses Spielzeug gestohlen, anstatt Geld zu klauen. Er wollte wohl immer ein Spielzeug haben. Die Polizei hat uns erwischt und machte das Spielzeug auf den Kopf meines Freundes kaputt. Nach dieser Geschichte trennten wir uns. Die anderen Jungs habe ich immer geschlagen und sie mich auch.

Ich bin nicht wieder nach Hause gegangen. Wer sollte sich schon um mich kümmern?

Ich habe Bernardo auf der Straße getroffen und einige Male im Büro in der Innenstadt mit ihm geredet. Ich habe ihn gefragt, ob er mir helfen könnte.

Ich brauche nicht viel. Für jemanden, der wie ich auf der Straße gelebt hat, ist ein Dach über dem Kopf schon ein Geschenk Gottes. Mein Wunsch ist es, nicht mehr geschlagen zu werden. Vielleicht auch noch jemanden zu haben, der sich um mich kümmert. Ich bin müde. Seitdem ich hier im Nazareno-Dorf lebe, bin ich müde. Selbst in der Schule bin ich schon eingeschlafen. Aber hier bin ich sicher. Gestern habe ich nicht geträumt, oder besser gesagt, ich erinnere mich nicht mehr an den Traum. Aber es war kein schlechter Traum. Das weiß ich. Ich bin nicht erschrocken aufgewacht. Mein Berufswunsch ist es Taxifahrer zu sein, weil Taxifahrer die Leute nach Hause zu ihren Familien fahren. Gibt es etwas Schöneres als Menschen nach Hause zu fahren?

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2. Neuigkeiten der Nationalen Kampagne "Kinder gehören nicht auf die Straße"

Bernardos Vorstellung der Kampagne in Vitória
Bernardos Vortrag

Die Nationale Kampagne wurde bisher in 15 der 26 brasilianischen Bundesländer vorgestellt. Nach dem Besuch aller Bundesländer soll ein nationaler Kongress in Brasília durchgeführt werden. Teilnehmen sollen jeweils zwei Vertreter aus jedem Bundesland.

Die Kampagne wird finanziell bisher zum großen Teil von Misereor unterstützt. Bernd Rosemeyer ist der Initiator. Zusammen mit brasilianischen Mitarbeitern des Kleinen Nazareno leitet er auch die Nationale Kampagne. Die Seminare in den einzelnen Bundesländern werden von den Organisationen vorbereitet, die vor Ort mit Straßenkindern arbeiten. Mittlerweile sind es über 200 Organisationen, die der Nationalen Kampagne beigetreten sind. Ihr Ziel ist es sicherzustellen, dass die Kinder und Jugendlichen, die in Brasilien auf der Straße leben, die Möglichkeit bekommen, nach Hause zurückzukehren oder von einer der bestehenden Organisationen und Vereine aufgenommen zu werden.

 

Um die Arbeit der Vereine, die sich wie „Der Kleine Nazareno" für Straßenkinder einsetzen und um ihre Arbeit auf der Straße, in den Familien und Institutionen ausweiten zu können, bedarf es finanzieller Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Diese ist leider nur durch politischen Druck zu erreichen. Die Resultate der Bemühungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. In jenen, die keine verlässlichen Daten über die Anzahl ihrer Straßenkinder haben, besteht der erste Schritt oft darin, Untersuchungen in diese Richtung durchzuführen. Wenn wir alle Bundesländer besucht haben, werden wir die Anzahl der Kinder, die in den Hauptstädten Brasiliens auf der Straße leben, veröffentlichen.

3. "Kindsein im Dschungel der Straße"

Von Claudia Mödlagl

 

Die Psychologin hat ein sechsmonatiges Praktikum im Nazareno-Dorf absolviert und arbeitet heute im SOS-Kinderdorf Hermann-Gmeiner-Akademie/Österreich

 

Was macht „Kindsein" eigentlich aus? Bedeutet es, von allem Schlechten beschützt zu werden, sich keine Sorgen um die nächste Mahlzeit machen zu müssen, zur Schule gehen zu können, spielen zu können, von seinen Eltern geliebt zu werden? Wenn dies alles „Kindsein" bedeutet, bleibt Straßenkindern nicht viel davon. Ihr Alltag auf der Straße ist ein Überlebenskampf. Ohne elterlichen Schutz sind sie den Gefahren der Straße ausgesetzt: der Gewalt vonseiten anderer Kinder und Erwachsener sowie vonseiten der Polizei – immer wieder kommt es zu Misshandlungen und Mord. Drogen und Missbrauch sind fixer Bestandteil ihres Lebens.

Kinder, deren Zuhause die Straße ist, leben meist an den öffentlichen Plätzen der Städte, wo es etwas „zu holen" gibt. Ich habe sie neben Supermärkten und Restaurants getroffen, auf den Touristenmeilen und am Strand. Meist sind sie ausgehungert, betteln um Essen oder ein paar Cents, um sich Drogen oder Nahrung zu kaufen. Oft sind Drogen billiger als Nahrungsmittel und „helfen" den Kindern, nicht nur Hunger und Schmerz zu betäuben, sondern auch ihre Erfahrungen der Vergangenheit zu vergessen. Auf der Straße finden sie neue „Freunde", Gleichgesinnte, die in einer ähnlichen Situation sind wie sie. Um auf der Straße zu überleben, müssen sie lernen, selbständig und autonom zu sein. Hier bestimmen sie über ihren Tagesablauf und niemand macht ihnen Vorschriften. Wenn sie es weg von der Straße schaffen, fällt es ihnen schwer, diese Autonomie aufzugeben, zur Schule und abends zeitig ins Bett zu gehen, sich einem Leben nach Regeln anzupassen, die von Erwachsenen aufgestellt wurden. Oft haben sie Schwierigkeiten zu lernen und sich zu konzentrieren. Bei Konflikten werden sie leicht aggressiv oder suchen den Weg zurück auf die Straße, nicht zuletzt, um wieder in die Drogen zu flüchten.

Kinder, die auf der Straße leben, haben ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung, ein niedriges Selbstbewusstsein, haben oft nicht gelernt, andere Menschen zu respektieren. Sie mussten schnell „erwachsen" werden, um auf der Straße zu überleben. Was bleibt, ist ein Kind, das - wie jedes andere - Nähe und Liebe sucht, jedoch zu oft von seinen Eltern enttäuscht und nicht beschützt wurde und somit misstrauisch und leicht verletzlich ist.

Bei meiner Arbeit im Straßenkinderprojekt „O Pequeno Nazareno" in Brasilien habe ich viel von ihnen kennen gelernt. Es ist traurig, ihre Lebensgeschichten zu hören, aber umso schöner zu sehen, wie schnell sie in einer neuen, geschützten Umgebung aufblühen und sich nicht nur ihr Äußeres verändert. Schon nach kurzer Zeit öffnen sie sich und beginnen wieder Kind zu sein mit einem unendlichen Bedürfnis nach Zuneigung und Liebe.

4. Kurznachrichten

 

Diego auf der StraßeVor ein paar Wochen ist ein siebenjähriger Junge im Nazareno-Dorf/Fortaleza aufgenommen worden. Als er sich bei mir vorstellte, Diogo wäre sein Name, kam er mir ungemein bekannt vor. Ich fragte ihn, ob er mich schon einmal gesehen hätte, was er verneinte. Ich hatte auch keine Zeit länger darüber nachzudenken und verabschiedete ihn mit der Begrüßung: „Herzlich willkommen beim Kleinen Nazareno." Einige Tage vergingen. Da ich am Wochenende immer eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zum Abendbrot einlade, hatte auch Diogo sich dazu angemeldet. Als wir alle am Tisch saβen und anfangen wollten, fiel es mir ein: Ich wusste es doch! Ich kannte den Jungen! Sogar sein Foto hängt seit längerer Zeit an einer Büro-Wand! Also: Vor etwa drei Monaten, als ich mit Silvana, einer Sozialarbeiterin des Kleinen Nazareno, in Fortaleza auf der Straße war, kam ein kleiner Junge auf uns zu. Sein T-Shirt um den eigenen Kopf gewickelt und völlig betäubt vom Schusterleim, den er in eine Plastikflasche getröpfelt hatte, wollte er auch mit dem Fußball, den wir mitgebracht hatten, spielen. Doch Diego war sehr müde. Nachdem er ein paar Male gekickt hatte, setzte er sich auf den Bürgersteig und zog die mit Schusterleim gefüllte Flache an sich. Diese Szene hat mein Fotoapparat verewigt. Und das Foto habe ich dann im Büro an die Wand genagelt.

Ein magischer Moment: Diogo erst auf der Straße, jetzt bei mir zu Hause im Nazareno-Dorf, gemütlich beim Abendbrot.

 Das „Haus der Mangobäume", eines der sechs Wohnhäuser im Nazareno-Dorf/Fortaleza, hat einen neuen Erzieher. Francisco (19 Jahre), der auf der Straße lebte und mit 11 Jahren ins Dorf aufgenommen wurde, sagte, er wolle aus ganzem Herzen, in einem der Wohnhäuser die Erzieherrolle übernehmen: „Ich kenne die Kinder. Sie haben dasselbe durchgemacht wie ich. Ich bräuchte nur einmal eine Chance, um zu zeigen, dass ich die Fähigkeit zum Erzieher habe." Die Chance hat er bekommen und da er von allen für seine Arbeit gelobt wurde, ist er vor drei Monaten bei uns fest angestellt worden.

 

Das brasilianische Institut für Untersuchungen und Forschung (IPEA) hat im Juli dieses Jahres die neuesten Daten über die nationale Vermögensverteilung veröffentlicht. Die ungerechte Verteilung der Einkommen in Brasilien ist allgemein bekannt. 1 Prozent der Reichsten haben ein so hohes Einkommen wie 50 Prozent der Ärmsten. Obwohl Brasilien, nach den Untersuchungen des IPEA, weiterhin zu den ungerechtesten Ländern der Welt zählt, hat sich der Unterschied zwischen den Klassen in den Jahren 2001 bis 2004 jedoch um 4% verringert. Zu dieser gesunden Tendenz hat auch das soziale Aushängeschild der brasilianischen Regierung unter Präsident Lula, das „Bolsa-Familia" maßgebend mit beigetragen. Derzeit bekommen 11 Millionen arme Familien, die mehr als ein Kind im schulpflichtigen Alter haben, eine Sozialhilfe von ungerechnet 40 Euro pro Monat.

 

Eine unserer Hauptaufgaben besteht darin, die Talente jedes einzelnen Kindes zu entdecken und zu fördern. Zugegeben: Bei einigen ist es gar nicht so einfach und da brauchen wir schon etwas länger! Luizinho (15 Jahre) hat uns jedoch keine Rätsel aufgegeben. Vor einiger Zeit entdeckte er die Welt der Kunst. Seitdem spezialisiert er sich in abstrakter Malerei, hat Privatunterricht in Fortaleza und verkaufte kürzlich eines seiner Bilder für 50 Euro an eine Österreicherin.

 Bernardo kommt am 23 August nach Deutschland. Er wird im September in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Vorträge zu dem Thema: „Der Kleine Nazareno und die nationale Kampagne `Kinder gehören nicht auf die Straße´" halten. Interessenten rufen einfach ab dem 23. August unter 05432 2601 in Löningen an und machen einen Termin aus!

Das Jugendamt Leipzig hat den Kleinen Nazareno gebeten, eine Gruppe von 15 Praktikanten für einen Monat im Nazareno-Dorf aufzunehmen. Die Ankunft einer Delegation aus Deutschland, die auch einen Dokumentarfilm über den Kleinen Nazareno und die Situation der Straßenkinder machen wird, war der Aufhänger einer Aktion, die für Schlagzeilen gesorgt hat. Die wichtigsten Fernsehstationen und Zeitungen kamen zum Empfang am Flughafen. Die Kinder des Kleinen Nazareno hatten 81 kleine Papphäusschen aufgebaut, da laut der letzten Untersuchung 81 Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren ihre Familien verlassen haben und auf den Straßen Fortalezas leben ( in den Nazareno-Dörfern Recife und Fortaleza leben zur Zeit 112 Kinder und Jugendliche). Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Bevölkerung und den brasilianischen Staat aufzufordern, den Kleinen Nazareno finanziell zu unterstützen, damit wir mehr Kinder aufnehmen können.

6. Grußwort von Bernardo

Isaías (10 Jahre) möchte Taxifahrer werden. So steht es in seiner Lebensgeschichte, mit der wir dieses Rundschreiben begonnen haben. Er denkt dabei nicht ans Geld, das er verdienen könnte. Er möchte an dem Glück teilhaben, Menschen nach Hause zu ihren Familien zu bringen.

 

Die Kinder, die wir im Nazareno-Dorf aufnehmen, teilen Isaías Schicksal. Es ist wichtig zu betonen, dass nicht allein Armut, auch nicht der Hunger die ausschlaggebenden Gründe dafür sind, dass Kinder in Brasilien auf der Straße leben. Ihnen wurde etwas Wichtigeres als Lebensmittel vorenthalten: Geborgenheit, Anerkennung, Liebe, Zuneigung, Sicherheit. Und so empfinde ich es als ein Privileg erleben zu dürfen, dass die Kinder in den beiden Nazareno-Dörfern, trotz all ihrer schrecklichen Erlebnisse, langsam wieder Lebensmut fassen und Pläne für ihre Zukunft schmieden. Allen, die uns helfen, die Pläne und Träume dieser Kinder in die Tat umzusetzen, unser aufrichtiges Dankeschön!

 

Bernardo

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