José Éricles Silva dos Santos

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geboren am 27.April 1997

Auf der Straße, hielt ich mich am Terminal Siqueira auf. Ich ging auf die Straße, weil der Tag kam, an dem zu Hause kein Essen mehr gab, also traf ich mich mit einem Freund, Nuzinho (Francisco Valdinício) und ging mit ihm auf die Straße, bettelte um Geld. Mit dem Geld kauften wir Blödsinn (Klebstoff) und manchmal kauften wir auch Essen. Wir verdienten 4 Reais, 5 Reais, 3 Reais. Wir kauften den Klebstoff in der Nähe vom Terminal, das waren 50 Centavos. Die, die das verkaufte, war eine Frau, die in der Nähe wohnte.

Wir kauften Klebstoff, weil wir es gewohnt waren, aber wir hatten Kopfschmerzen und auch schlimme Träume. Einmal, als ich und mein Bruder Emerson unter einer Bank schliefen, am Terminal Lagoa, träumte ich, daß etwas vorbeilief. Es lief sehr schnell vorbei, so: fis...fis...

Auf der Strasse, zur Schlafenszeit, war uns kalt, aber wir besorgten uns Pappe und legten sie ueber uns. Wenn wir Hunger hatten, bettelten wir um Essen, oder dann um Geld, um etwas zu kaufen. Wenn uns die Leute nichts zu essen gaben, kauften wir uns Quentinhas (Heißes Gebäck), das in der Nähe verkauft wurde, wo wir uns aufhielten.

Als ich zu Hause wohnte, ging ich zur Schule, danach, wenn ich zurückkam, duschte ich mich, aß Mittag und ging zu meiner Oma. Ich, mein Bruder und meine Schwester. Meine Mutter ging arbeiten und ließ uns bei unserer Schwester Érica. Sie ist die Älteste im Haus. Mein Vater hat noch eine andere Tochter, Manuela, sie ist meine Halbschwester väterlicherseits.

Meine Mutter wohnt in Conjunto Palmeiras und mein Vater in José Walter. Er brachte meiner Mutter immer Geld. Als er eines Tages kein Geld  brachte, gab es dort im Haus kein Essen und ich ging auf die Strasse, um um Geld zu betteln.

Auf der Strasse hatte ich Angst ueberfahren zu werden. Eines Tages stieß ein Junge in der Nähe vom Terminal Siqueira, mit einem Auto zusammen. Er hatte “bigu” (Droge) genommen. Ich war auch mit ihm zusammen. Ich fiel hin und schnitt mir das Kinn auf, ich kam ins Krankenhaus. Hier habe ich eine Narbe des Schnittes, am Kinn. In dem Nazareno-Dorf gefällt es mir sehr, weil wir Kleidung bekommen, Geschenke zu Weihnachten...

 

 

 

 

 


 

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